Na bitte - geht doch !

B1  -Kreuzungen werden umgebaut und damit sicherer

 

Der Bürgermeister teilte es am 8.3. im Haupt- und Finanzausschuss der Kreisstadt mit: „Strassen NRW“ – die Strassenbaubehörde des Landes NRW – will die drei Innenstadtkreuzungen (Hertinger Straße, Iserlohner Straße und Kessebürener Weg)  auf der alten B1 umgestalten. Sie sollen damit sicherer werden. Nach ersten Gesprächen zwischen dem Unnaer Planungsamt und Strassen-NRW im letzten Jahr war ein sogenanntes „Sicherheitsaudit“ für die drei unfallträchtigen Strassenkreuzungen vereinbart worden. Strassen-NRW hatte demnach Sicherheitsuntersuchungen durch Experten veranlassen sollen. Genau diese Untersuchungen sind inzwischen erfolgt. Das Behördengespräch in der letzten Woche verlief entsprechend positiv.

Hingegen soll die Anordnung von „Tempo 50“ (statt 70 km/h) zwischen den Kreuzungen nur vorübergehend sein, nämlich bis zum Ende der angepeilten Baumaßnahmen. Diese werden wohl im nächsten Jahr durchgeführt. Strassen-NRW legt leider immer noch die Priorität auf eine zügige Geschwindigkeit auf der B1 anstatt auf Lärmminderung für die Anlieger. Ebenso lässt die Behörde auch nicht über ein Nachtfahrverbot für LKW´s mit sich reden. Damit könnte man vielleicht dann rechnen, wenn die parallele A 44 zwischen dem Kreuz Do/Unna und der Abfahrt Unna-Ost ausgebaut ist.

 

Immerhin ein Etappensieg, für den sich verschiedene Initiativen aus der SPD eingesetzt hatten. Jetzt werden wir abwarten, welche  einzelne Umbau-Maßnahmen uns die Planer vorschlagen.

An dieser Stelle die Korrektur, dass die SPD-Fraktion noch nicht den oben genannten Forderungen zugestimmt hat. Die Lokalredaktion des Hellweger Anzeigers, bei dem der Bericht am 4.7.17 erschien, war da etwas vorschnell.